“Schreibkram”

Schreibkram

Seit ich schreiben kann, gehört diese Tätigkeit in mein Leben.

Als Kind, Jugendliche und Erwachsene fühlte ich mich häufig unverstanden und es war oft meine Rettung, einfach zu schreiben.

Ich schrieb und schreibe

  • Tagebuch
  • Gedichte
  • Geschichten
  • Bücher
  • E-Books
  • Kurse

Deshalb liebe ich diese Tätigkeit:

  • kreativ
  • phantasievoll
  • befreiend
  • Ausdruck dessen, was ich nicht aussprechen konnte
  • Lernen, so zu formulieren, dass es auch andere verstehen

Wenn ich merke, dass ein Kind ebenfalls eine Beziehung zum Schreiben hat, helfe ich ihm dabei, seine inneren Gedanken und Gefühle in Worte zu fassen. Dabei spielt es gar keine Rolle ob es

  • gut
  • schlecht
  • leserlich
  • grammatikalisch richtig
  • oder fehlerfrei schreibt.

Auf diese Weise habe ich schon sehr viel von Kindern erfahren dürfen.

Jedes Kind hat die Fähigkeit, sich auszudrücken, wenn es dies möchte. Ich habe noch nie eines erlebt, welches kein Gedicht schreiben konnte.

Ich biete das Schreiben auch bei

  • Traumatisierten Kindern
  • Kindern mit LRS und Legasthenie
  • Kindern mit wenig Selbstwertgefühl
  • Oder Selbstbewusstsein
  • Verschlossenen
  • Traurigen
  • Wütenden Kindern an.

Schreiben ist wie ein Samenkorn, dessen Blätter, Stängel, Blüten und Samen sich durch Worte und Sätze entfalten.

 

Mein Buch: Stella, das Ohrenmädchen (Futurum Verlag Schweiz)

Um mein Buch bestmöglich beschreiben zu können, möchte ich ein bisschen ausholen.

Sowohl als Mutter als auch in meinem Beruf als Heilpädagogin fiel mir immer mehr auf, wie oft Kinder missverstanden werden. Es ist einfach eine Feststellung. Diese beruht darauf, dass vor Allem jene Menschen, die berufsbedingt nur stundenweise mit einem Kind umgehen, wie ein Arzt, ein Psychologe) oder auch Lehrer usw., natürlich einen bestimmten Fokus auf das Kind haben. Es wäre ja schon beinahe ein Wunder, wenn ein Arzt das Kind in seiner Einzigartigkeit, als ganzheitliches Wesen mit allen Stärken und Schwächen, seinem „So-sein“, seiner Biographie und den Resourcen usw. in weniger als einer halben Stunde erfassen könnte.

Die eigene Erfahrung mit meinen Söhnen hat gezeigt, dass es nur sehr wenige Menschen um uns herum gab, bei welchen ich das Gefühl haben durfte, sie würden das Kind verstehen. Ganz im Gegenteil: haarsträubende Diagnosen, Prognosen, Urteile bekam ich zu hören. Es waren einfach Missverständnisse z.B. zwischen Lehrpersonen und dem Kind, mit denen wir oft täglich umgingen.

In meinem Arbeitsalltag habe ich häufig beobachtet, wie Kinder auf Missverständnisse reagieren. Einige zogen sich zurück, andere wiederum wurden aggressiv oder traurig und das Schlimmste war, wenn ich sah, wie Kinder tief an sich zu zweifeln begannen, weil ihnen immer wieder gesagt wurde, dass ihr Verhalten falsch, zu laut, zu impulsiv, zu unruhig, zu still usw. sei.

Ich konnte beobachten, dass in vielen Fällen eine erhöhte Sensibilität von Wahrnehmungen der Grund für das sog. „absonderliche“ Verhalten von Kindern war. Dies fiel mir bei meinen Söhnen teilweise ebenfalls auf.

Wenn die Wahrnehmung sensibel ist (Hochsensibilität ist angeblich bei 15 bis 20% aller Menschen veranlagt), reagieren Kinder sehr oft viel schneller auf Lärm, Ablehnung, Zurechtweisung, Ungerechtigkeiten, kurz: auf alle Eindrücke und vor allem auch auf emotionale Vorgänge … Ein Phänomen, welches in unserer Gesellschaft  immer mehr Beachtung findet.

Mein Buch handelt von solch einem Kind. Stella ist hochsensibel und die Erzählung spielt zwischen ihrem 5. Und 21. Lebensjahr. Aus der Sicht des Kindes wird genau geschildert, wie sie sich fühlt, wie anders oft ihre Wahrnehmung ist, wie sie im Alltag (in der Schule) damit zu kämpfen hat und wie es ihr immer häufiger gelingt, aus dem Dilemma von erhöhter Sensibilität heraus zu finden. Denn oft sind die Wahrnehmungen für sie überwältigend. Es gelingt ihr, daraus eine unglaubliche Fähigkeit zu entwickeln. Dafür begibt sie sich auf eigene, individuelle Lernwege und lernt die Stimmungen und Gefühle ihrer Mitmenschen so fein zu fühlen und zu „hören“, dass sie diese „stimmen“ kann. Im Laufe der Erzählung wird ihre verfeinerte und ausgereifte Begabung zum Segen unzähliger Menschen.

Mein Buch bildet eine Brücke zwischen Eltern, Lehrern, Psychologen (und anderen Menschen) und „dem Kind“.

Ich habe für diese Erzählung eine „Sprache“ gefunden, die auf eindrückliche Weise das beschreibt, was oft jenseits der Wahrnehmung von weniger sensiblen Menschen liegt. (Ich möchte an dieser Stelle ausdrücklich sagen, dass Menschen mit einer niedrigeren Sensibilität nicht schlechter sind. Sie sind für unsere Gesellschaft ebenso wichtig, wie jeder einzelne Mensch mit seinen Fähigkeiten und Begabungen wichtig ist. Mein Fokus ist nur auf, „hochsensible“ Kinder gerichtet, weil ich mit diesen so oft zu tun hatte und weitreichende Beobachtungen und Erfahrungen darüber machen konnte).

Geplant sind insgesamt drei Bücher über Stellas Werdegang:

Das zweite Buch ist bereits fertig geschrieben; es ist aber noch nicht gedruckt. In diesem Werk ist zu lesen, was Stella mit ihrer außergewöhnlichen Fähigkeit und Gabe bewirkt.

Im dritten Teil werden dann die „Früchte“ ihres Wirkens beschrieben und sie wird als „Lehrerin für die lebensrettende Sensibilität“ für unsere Gesellschaft auftreten. Das dritte Buch ist in Arbeit.