Als meine Lebensumstände dann viel zu wenig Zeit für diese künstlerische Tätigkeit zuließen, begann ich Gedichte zu schreiben. Es entstanden mehrere hundert Gedichte über alle möglichen Themen, die mir so im Kopf herumschwebten. Eines wurde dann einmal auf einer Ausstellung verlesen und als ich ca. 35 Jahre alt war, habe ich mit einer Künstlerin gemeinsam eine ganze Ausstellung gemacht und ich habe Gedichte dazu geschrieben.

Mein Traum blieb aber das Schreiben.

Als zwei meiner Söhne Keuchhusten bekamen und ich nur wenig schlafen konnte in den Nächten, begann ich mein erstes Buch zu schreiben. Ich wollte meine Müdigkeit vergessen und mich ablenken, denn oft konnte ich zwischen den Hustenanfällen der Kinder nicht wieder einschlafen. So begann die 7-jährige Arbeit an dem Buch „Stella, das Ohrenmädchen“, bis es dann 2011 im Futurum-Verlag in der Schweiz veröffentlicht wurde.

Das Buch handelt von einem Mädchen zwischen deren 5. Und 21. Lebensjahr, welches die Stimmungen und Gefühle ihrer Mitmenschen hören kann. Also ein hochsensibles Kind! Ich verarbeitete dort sowohl eigene Kindheitserinnerungen als auch Erlebnisse mit meinen eigenen Kindern und denjenigen, die ich in der Schule betreute.

Mein Herz hing sowohl an meiner Arbeit mit Menschen, also Kindern, als auch an der künstlerischen Tätigkeit, nämlich dem  Schreiben.

Kaum, dass das erste Buch erschienen war, begann ich an dem zweiten Buch zu arbeiten, der Fortsetzung von „Stella, das Ohrenmädchen“, nämlich „Stellas Mission“. Dieses wird im Oktober 2018 erscheinen, da es wieder 7 Jahre dauern sollte, bis es fertig wurde.

Es sind noch weitere Bücher geplant.