(angebliche) Lese-Rechtschreib-Schwäche und Legasthenie

Alles Schwäche oder was?

In jeder Schulklasse finden sich Kinder mit sog.  LRS bzw. Legasthenie.

Diese können nur schwer Lesen und/oder Schreiben lernen.

Ich habe sowohl als Mutter als auch in der Fördertätigkeit ca. 2 Jahrzehnte Erfahrungen damit gesammelt.

Ich weiß, wie es ist, wenn das eigene Kind einfach nicht Lesen und Schreiben lernt wie die meisten anderen Kinder.

Es fällt auf, dass Kinder mit LRS/Legasthenie besonders

  • kreativ sowie
  • phantasievoll sind und
  • bildhaft denken können

Nie habe ich ein Kind mit LRS/Legasthenie kennen gelernt, welches im herkömmlichen Sinne „dumm“ war.

Namhafte Persönlichkeiten wie

  • Albert Einstein
  • Steve Jobs
  • Walt Disney
  • Tommy Hilfiger

und viele andere waren angeblich Legastheniker.

Jedes Kind ist einzigartig – das ist ja keine Neuigkeit – aber es ist trotzdem der Grund, warum jedes Kind auch seine individuelle Art braucht, diese Kompetenzen zu erlernen. Vielen Kindern gelingt dies in einer Schulklasse mit 24 (und mehr) Kindern nicht, in welcher alle zur gleichen Zeit auf dieselbe – meist vorgeschriebene Weise – Lesen und Schreiben lernen sollen.

Die Ursachen für LRS und Legasthenie sind so vielfältig wie es Kinder gibt.

Hinter LRS und Legasthenie verbirgt sich meist eine sehr große Begabung im kreativen Sinne, die häufig verschüttet ist, weil das Augenmerk leider hauptsächlich auf das „Defizit“ fällt.

Es ist toll, welche Möglichkeiten es heute gibt, betroffenen Kindern zu helfen. Allein schon die Anerkennung, dass es LRS gibt, ist für viele Kinder schon eine Entlastung.

Kinder mit LRS/Legasthenie erhalten auch einen Nachteilsausgleich, in welchem dann die Rechtschreibung bei Prüfungen z. B. weniger oder gar nicht bewertet wird. Bei der Führerscheinprüfung dürfen sich Betroffene die Fragen durch den PC vorlesen lassen. Ansonsten hätten viele Menschen mit LRS/Legasthenie keine Chance den Führerschein zu erwerben.

Als Mutter habe ich ganze 15 Jahre eine Art Wahnsinn mit LRS/Legasthenie erlebt. Deshalb habe ich in dieser Sache auch eine fundierte Ausbildung gemacht, welche vom Fachverband für Integrative Lerntherapie (kurz: FiL) anerkannt ist.

Meiner Erfahrung nach ist eine Förderung in diesem Bereich höchst anspruchsvoll, weil es darauf ankommt, das „ganze Kind“ zu berücksichtigen.

Beispiel:

Ein ca. 10jähriges Kind mit einem schweren Trauma kam in der Förderung. Es konnte noch nicht einmal ein einziges Wort fehlerfrei schreiben, geschweige denn irgendetwas lesen. Ihre Mutter war 1 Jahre zuvor gestorben. Es ist eigentlich ziemlich einfach: „Wenn die Seele weint, sind erfolgreiche Lernvorgänge kaum möglich“. Ich habe also zunächst behutsam traumapädagogisch gearbeitet, bevor das Kind dann nach ca. ½ Jahr bereit war, erste Lernschritte im Lesen und Schreiben zu gehen. Sie ist übrigens heute in der 9. Klasse und schafft die Schule gut.

Dazu gehören auch die Interessen eines Kindes. Es kommt darauf an, so individuell auf das Kind einzugehen, dass die ganze Förderung Spaß macht. Lernen mit Spaß und Begeisterung ist mit über 50% mehr Erfolg gekrönt.

Ich könnte an dieser Stelle noch stundenlang weiter schreiben. Auch darüber, was Eltern tun können, wie man einen guten Förderlehrer findet, worauf es wirklich ankommt, usw..

Das würde aber hier zu lange dauern. Du kannst jedoch mein kleines E-Book anfordern: „Die 5 besten Tipps“ bei LRS und Legasthenie. Darüber hinaus habe ich auch ein umfangreicheres E-Book verfasst sowie einen ganzen Kurs.

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