Dann bekam ich selber drei Söhne, die ich später mehrere Jahre allein erzog, was meine Zeit stark einschränkte, mit anderen Kindern zu arbeiten. Dennoch gab es immer Kinder, die uns besuchten und die ich einfach mitbetreute.

Als dann wieder eine berufliche Tätigkeit in Frage kam, fand ich eine Stelle als Persönliche Assistenz in Schulen, wo ich behinderten Kindern im Rahmen von Inklusion durch den Schulalltag half.

Dort beobachtete ich täglich mindestens 25 Kinder im Schulalltag, weil ich mit der ganzen Klasse gemeinsam durch den Schultag ging. Eine zutiefst beeindruckende Art der Arbeit! Ich sah die Begabungen der Kinder, ihre Stärken, ihre Schwächen, ihre Krisen …

Die Kinder in diesen Klassen gewannen zu mir großes Vertrauen, weil ich ihnen ja näher war, als der Lehrer. Deshalb entwickelte ich zu vielen von ihnen Freundschaften und durfte auf diese Weise Zeuge ihrer Entwicklung werden. Sie ließen mich großzügig an ihrem Leben teilhaben. Eigentlich war ich nur für ein einziges Kind zuständig. Es zeigte sich jedoch in jeder Klasse, dass auch viele andere Kinder der Hilfe bedurften. Ich liebte diese Tätigkeit und half den Lehrern und Kindern, wo ich nur konnte. –  Ich sah auch viele Kinder, die Dinge nicht konnten, die mit sich unzufrieden und sehr schüchtern waren.

Schon immer war die Zauberkunst für mich ein intensives Interessenfeld gewesen und ich beherrschte zu dieser Zeit bereits mehrere Zaubertricks, die ich auch mit Kindern übte und ihnen damit einfach zwischendurch helfen konnte, mehr Selbstwertgefühl aufzubauen oder einfach nur etwas zu tun zu haben in den Pausen, wenn sie etwa alleine herumstanden, denn Zauberkunst verbindet, weil man den Trick natürlich dann zeigen will.